Bratkartoffeln

 

 

Bratkartoffeln – so gelingen sie -

knusprig - kross - ganz sicher !!! 

 

 

 

 

Selbstgemachte Bratkartoffeln duften köstlich und machen sofort Appetit. Das ist zumindest die Theorie. In der Praxis sind Bratkartoffeln leider - auch im Restaurant - oft nur eine matschige, breiige Kartoffelmasse. Denn beim Zubereiten lassen sich jede Menge Fehler machen. Damit die Bratkartoffeln perfekt gelingen, gibt es hier Tipps und Tricks.

 

Bratkartoffel-Tipps

 

Bratkartoffeln sind eine köstliche Beilage zu Schnitzel, Matjes oder - ganz einfach - zu einem Spiegelei. Sie werden je nach Vorliebe aus rohen oder gegarten Kartoffeln, zum Beispiel übrig gebliebenen Pellkartoffeln, zubereitet und mit oder ohne Speck, Zwiebeln, Salz und Pfeffer gebraten. Jede Kombination ist für den jeweiligen Koch die einzig richtige. Für alle Versionen gilt aber: Die Kartoffeln müssen in möglichst gleich dicke Scheiben geschnitten werden, es muss ausreichend Fett in die Pfanne, Speck und Zwiebeln dürfen nicht am Anfang mit dazu und es sollten nicht zu viele Kartoffelscheiben auf einmal gebraten werden.

Eine gute Pfanne ist schon mal die > halbe Miete < - ich benutze eine geschmiedete eiserne oder eine Gusspfanne auf einem Gasherd - beschichtete Pfannen sind hier nicht > das gelbe vom Ei < -das Ergebnis ist hier nicht wirklich befriedigend -

 

Bratkartoffeln aus gekochten Kartoffeln zubereiten

 

Für die Version aus gekochten Kartoffeln nimmt man festkochende Sorten und kocht sie am Vortag bissfest vor. Schneiden Sie die Kartoffeln in gleichmäßige Scheiben - manche nehmen dafür einen Eierschneider. Würfeln Sie Speck und Zwiebeln klein. Am besten ist es, den Speck und die Zwiebeln vorher getrennt voneinander anzubraten. Dadurch wird alles perfekt gar, was beim gemeinsamen Anbraten oft nicht der Fall ist. Also zuerst den Speck in die Pfanne, dann herausheben und die Zwiebeln im Speckfett anbraten.

 

Bratkartoffeln ganz vorsichtig wenden

 

Zum Anbraten der Kartoffeln nimmt man je nach Geschmack Butterschmalz, auch Schweinschmalz oder Gänsefett ist gut geeignet. Wer es lieber pflanzlich mag, kann auch Oliven-, Raps- oder Sonnenblumenöl nehmen. Zuerst eine schwere Eisenpfanne oder eine beschichtete Pfanne erhitzen. Dann erst kommt das Fett dazu und in das heiße Fett die Kartoffelscheiben. Jetzt nicht zu viel Rühren und die Kartoffeln erst vorsichtig wenden, wenn sie auf einer Seite braun sind. Am Schluss der Bratzeit den Speck und die Zwiebeln unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

 

Bratkartoffeln ohne vorkochen

 

Am besten geeignet für diese Version sind festkochende Kartoffelsorten. Die Kartoffeln werden in etwa 3 Millimeter dicke Scheiben oder auch kleine Würfel (Kantenlänge 1 Zentimeter) geschnitten und dann im Fett angebraten. Da das Fett bei dieser Variante nicht so heiß werden sollte, kann man auch eine Mischung aus Butter und Olivenöl verwenden. Kartoffelscheiben oder -stückchen in die Pfanne. Achtung: Nicht zu viele Kartoffeln auf einmal in die Pfanne geben, lieber mit mehreren Pfannen arbeiten. Vorsichtig, bei mittlerer Temperatur braten, bis sie die gewünschte Bräunung haben. Das dauert mindestens 30 Minuten. Jetzt erst Speck und Zwiebeln dazugeben und noch weitere zehn bis 15 Minuten bei gelegentlichen Wenden braten. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer frisch aus der Mühle würzen.

Mit Spiegeleiern und Gewürzgurke / rote Beete - einfach nur lecker - und mit einem Bier dabei - ein Hochgenuss !!! -

Wer dann doch lieber Fisch dazu mag, der kann auch ohne Angelschein geniessen - mit Labskaus  zum beispiel  

Nach oben